02.09.2026 | 31 Bilder 1 Dokument

Rehabilitation nach schweren Brandverletzungen: Schritt für Schritt zurück ins Leben

Table ronde médias – Medienroundtable – Presentation © SuvaClinics

Regards sur la réadaptation des personnes brûlées – Einblick in die Rehabilitation von Brandverletzten

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Die Suva-Kliniken haben am 2. September 2026 in Sion Einblick in die hochspezialisierte Rehabilitation schwer brandverletzter Patientinnen und Patienten nach dem Brandunglück von Crans-Montana gegeben. Im Zentrum des Medienroundtables standen die integrierte Versorgung, die Rolle der Kliniken im nationalen und internationalen Kontext sowie die interdisziplinäre, interprofessionelle Zusammenarbeit und der individuelle Weg der Betroffenen zurück in den Alltag.

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Die Suva-Kliniken haben am 2. September 2026 in Sion Einblick in die hochspezialisierte Rehabilitation schwer brandverletzter Patientinnen und Patienten nach dem Brandunglück von Crans-Montana gegeben. Im Zentrum des Medienroundtables standen die integrierte Versorgung, die Rolle der Kliniken im nationalen und internationalen Kontext sowie die interdisziplinäre, interprofessionelle Zusammenarbeit und der individuelle Weg der Betroffenen zurück in den Alltag.

Seit dem Brandunglück von Crans-Montana haben die Suva-Kliniken in Sion und Bellikon bislang 42 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 20,5 Jahren, die durchschnittlich verbrannte Körperoberfläche bei 51 Prozent. Aktuell befinden sich noch 10 Patientinnen und Patienten in stationärer Behandlung und 2 weitere stationäre Aufnahmen werden noch erwartet. Zum Vergleich: In der Normalversorgung behandeln die beiden Suva-Kliniken zusammen jährlich rund 30 bis 40 Menschen mit schweren Brandverletzungen.

Rehabilitation von Beginn an mitgedacht
Die Versorgung der Verletzten erforderte von Beginn an eine enge nationale und internationale Zusammenarbeit. Die Suva-Kliniken brachten früh ihre Expertise in der Rehabilitation von schwer Brandverletzten ein, beteiligten sich an der Planung der notwendigen Kapazitäten und bereiteten die Übernahmen nach Sion und Bellikon vor. Damit wird die Versorgung von der Akutmedizin über die stationäre Rehabilitation bis zur ambulanten Nachsorge möglichst durchgängig gestaltet.

«Entscheidend ist eine integrierte Versorgung ausgerichtet auf den gesamten Behandlungspfad. Die Rehabilitation muss früh einbezogen werden, damit die Übergänge von der Akutversorgung in die Rehabilitation und später in die ambulante Weiterbehandlung möglichst nahtlos gelingen.»
Dr. Gianni Roberto Rossi, CEO der Suva-Kliniken Sion und Bellikon

Rehabilitation ist kein Sprint, sondern ein Marathon
Mit dem Ende der Akutbehandlung ist der Weg für schwer brandverletzte Menschen nicht abgeschlossen. Die Rehabilitation ist hochkomplex und kann Monate, teilweise Jahre dauern. Körperliche, psychische und soziale Aspekte greifen dabei ineinander. Langfristig geht es auch darum, die Rückkehr in Alltag und Beruf zu ermöglichen.

«Die Rehabilitation der schwer Brandverletzten ist kein Sprint, sondern ein Marathon.»
Dr. Maria Iakova, Chief Medical Officer, Clinique romande de réadaptation in Sion (CRR)

Jede Rehabilitation ist individuell
Ausmass, Lokalisation und Verlauf von Brandverletzungen unterscheiden sich stark. Deshalb werden Ziele und Massnahmen individuell auf den Gesundheitszustand, den Heilungsverlauf und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt.
Je nach Situation stehen zunächst Schmerzmanagement, Wundversorgung, Narbenbehandlung und Mobilisation im Vordergrund. Gleichzeitig beginnt der Weg zurück in einen möglichst selbstständigen Alltag. Selbst alltägliche Tätigkeiten wie Waschen, Essen, Anziehen oder selbstständige Mobilität können zunächst grosse Herausforderungen darstellen.

Interdisziplinäre, interprofessionelle Zusammenarbeit als Schlüssel
Die Rehabilitation schwer brandverletzter Menschen erfordert ein enges Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen. Am Medienroundtable zeigten Fachpersonen aus der CRR Sion und der Rehaklinik Bellikon anhand von Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Technischer Orthopädie, wie die Behandlung ineinandergreift.
Individuell angepasste Hilfsmittel wie Kompressionsbekleidung, Handschuhe oder Gesichtsmasken mit Silikoninlays sind (je nach medizinischer Indikation) ein zentraler und notwendiger Behandlungsbestandteil.

Das gemeinsame Ziel ist, Funktionen zu erhalten oder zurückzugewinnen, Selbstständigkeit zu fördern und die Auswirkungen der Verletzungen auf das tägliche Leben so weit wie möglich zu reduzieren.

Perspektiven für Alltag, Schule, Lehre, Studium oder Beruf
Die CRR Sion und die Rehaklinik Bellikon bilden gemeinsam die Suva-Kliniken. Im Modell Suva greifen Prävention, Versicherung und Rehabilitation ineinander. Ziel ist es, die Patientinnen und Patienten auf ihrem individuellen Weg zu möglichst grosser Selbstständigkeit und zur Teilhabe am sozialen Leben sowie, je nach persönlicher Situation, an Schule, Lehre, Studium oder Beruf zu begleiten.

Andreas Rickenbacher, Präsident des Suva-Rates, unterstrich am Medienroundtable die Bedeutung der Rehabilitation:

«Rehabilitation ist weit mehr als eine medizinische Leistung. Sie gibt Menschen Selbstständigkeit und Lebensqualität zurück.»
Andreas Rickenbacher, Präsident des Suva-Rates

Hinweis für Medienschaffende
Am Medienroundtable nahmen keine Patientinnen und Patienten aus Crans-Montana teil. Die Suva-Kliniken respektieren ihren Wunsch nach Privatsphäre.

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Andreas Rickenbacher
2 880 x 2 160 © Suva
Dr. Gianni Roberto Rossi
4 000 x 2 668 © SuvaClinics, Henrik Nielsen
Dre Maria Iakova
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Patrick Meier
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Marlène Foli
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Thomas Koller
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Liliana De Assunçao Amorim
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Enfilage des vêtements de compression  Anziehen der Kompressions-Bekleidung
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Enfilage des vêtements de compression  Anziehen der Kompressions-Bekleidung
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Enfilage des vêtements de compression  Anziehen der Kompressions-Bekleidung
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Enfilage des vêtements de compression  Anziehen der Kompressions-Bekleidung
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Enfilage autonome d’un gant de compression  Anziehen eines Kompressions-Handschuhs (selbstständig)
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Enfilage autonome d’un gant de compression  Anziehen eines Kompressions-Handschuhs (selbstständig)
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Ecarteur buccal  Mundspreizer
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Ecarteur buccal  Mundspreizer
6 000 x 4 000 © SuvaClinics
Evaluation cicatricielle  Beurteilung der Narbenbildung
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Evaluation d’une bride cicatricielle  Beurteilung einer Narbenverengung
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Evaluation mobilité  Mobilitätsbewertung
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Evaluation mobilité  Mobilitätsbewertung
3 333 x 5 000 © SuvaClinics
Mobilisation cutanée  Hautmobilisierung
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Mobilisation cutanée  Hautmobilisierung
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Mobilisation articulaire passive, poignet  Passive Gelenkmobilisation, Handgelenk
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Mobilisation articulaire passive, poignet  Passive Gelenkmobilisation, Handgelenk
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Mobilisation articulaire passive, doigts  Passive Gelenkmobilisation, Finger
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Mobilisation articulaire passive, doigts  Passive Gelenkmobilisation, Finger
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Soins de plaies  Wundversorgung
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Soins de plaies  Wundversorgung
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Documentation du soin  Dokumentation der Pflege
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Préparation du pansement  Vorbereitung des Verbands
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Pose du pansement  Anlegen des Verbandes
5 000 x 3 333 © SuvaClinics
Pose du pansement  Anlegen des Verbandes
5 000 x 3 333 © SuvaClinics



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Burga Martinelli
Leiterin Marketing und Kommunikation Suva-Kliniken Sion / Bellikon
Mutschellenstrasse 2
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